Schulversammlung zum Weihnachtsfest 2017

Vom Dunkeln zum Licht …

Am letzten Schultag vor dem Weihnachtsfest versammelte sich die ganze Schulfamilie in der dunklen Turnhalle. SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe (Reli-Quali-Gruppe) bildeten mit Uli Salzinger die  Schulpastoral-Vorbereitungsgruppe und führten durch die Einheit „Vom Dunkeln zum Licht“.

Dabei sprachen sie zu Beginn Schüler-Sätze in die Dunkelheit, die zuvor in allen Reli-Gruppen anonym gesammelt worden waren, z.B.:

In mir ist es dunkel, wenn ich mit meiner Mutter Streit habe, obwohl ich es nicht will.
In mir ist es dunkel, wenn ich traurig bin, weil ich ausgelacht werde.
In mir ist es dunkel, wenn ich Schuldgefühle habe.
In mir ist es dunkel, wenn ich von Kriegen in der Welt höre.
In mir war es dunkel, als meine Eltern sich getrennt haben.
In mir ist es dunkel, wenn jemand stirbt, der es verdient hätte, weiter zu leben und der mir sehr am Herzen lag.

Während des philippinischen Märchens „Halle des Lichts“ wurde eine große Kerze in der Turnhalle entzündet, denn Licht ist das, „was die Menschen brauchen“.
Die Kastanien-Klasse griff mit Maja den Gedanken auf und sang das Lied „A Liacht in der dunklen Zeit“.
Nach Licht-Gedanken sang die ganze Schulfamilie mit Unterstützung des MS-Chores und Lisa, Sabrina und Ursl das Lied „Seht, wie das kleine Licht“.
Darauf wurde Jesus als Tonkrippenkind zur brennenden Kerze gelegt - in der Bibel erkannte Simeon schon im Baby Jesus das „Licht für die Menschen“ …
Und viele Menschen erlebten Jesus als „Lichtblick“ in ihrem Leben – Wärme und Freude in seiner Nähe - Hoffnungsschimmer leuchteten auf …Das verdeutlichten Schüler mit folgenden Sätzen und zündeten dabei die Teelichter um das Krippenkind an:

Jesus war Licht, wenn er Menschen ansprach, mit denen sonst keiner sprach.
Jesus war Licht, wenn er ihnen von Gottes großer Liebe zu allen  Menschen erzählte.
Jesus war Licht, wenn er Menschen heilte.
Jesus war Licht, wenn er sich für das Leben einsetzte und Menschen zeigte, wie ihr Leben gelingen kann …

Unsere Sinne wurden darauf von MS-Schülern mit Lisa durch ihren Lichtertanz angesprochen …
In der Turnhalle wurde es nach und nach immer heller, nicht zuletzt durch die Licht-Sätze unserer Schüler, die ebenfalls in allen Reli-Gruppen zuvor anonym gesammelt worden waren. Denn: Weihnachten ist nicht nur am 24.12., sondern immer dann, wenn´s hell wird in uns. Dabei wurden viele weitere Lichter entzündet:

In mir ist es hell, wenn ich bei meinen Freunden bin, bei meinen Pferden und bei meiner Familie.
In mir wird es licht, wenn ich sehe, dass meine Oma nach dem Tod meines Opas wieder glücklich ist.
In mir war es hell, als ich einen kleinen Bruder bekam.
Mir geht es gut, wenn ich an Gott denke.
In mir war es hell, als ich erfahren hab, dass der Mensch, der krank geworden ist, geheilt werden kann.

Unsere Weihnachtsstimmung vertiefte der MS-Chor mit Ursl, Sabrina und Lisa durch „Singen wir im Schein der Kerzen“ und die „Hirten in der Weihnachtswelt“.
Im Anschluss daran trug die Ahorn-Klasse 2 Gedichte vor: „Wenn die Honigkerze brennt…“ – so der Beginn des „Advent“-Gedichts, bei dem die Schüler gleich den Lebkuchenmann samt Nikolaus dabei hatten …

und „Der Bratapfel“.

Mit Weihnachtswünschen unserer Schulleitung Uli Soellner und der Instrumentalumsetzung von „We wish you a merry christmas“ durch die Jacaranda-Klasse mit Sabrina klang die Schulversammlung aus …     

Uli Salzinger

im Rahmen der Schulpastoral

Schulversammlung zu „Erntedank“

Am Freitag, 29.9.2017, traf sich die ganze Schulfamilie zur 1. Schulversammlung im neuen Schuljahr. Schon beim Ankommen der SchülerInnen in der Turnhalle war es schön zu sehen, wie viele und wie freudig diese ihr mitgebrachtes Obst und Gemüse auf den vorbereiteten Platz legten.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung Uli Soellner folgte die Einheit der Schulpastoral-Gruppe, die dieses Mal aus SchülerInnen der Ahorn- und Birkenklasse bestand. Dabei wurde uns von Ferdinand die Geschichte „Danke“ vorgelesen:

Clara kauft Brot und bedankt sich bei der Verkäuferin , wird von dieser aber  auf andere verwiesen, denen sie danken muss …: Lieferant – Bäcker – Müller … bis hin zur Erde, Regen und Sonne. Diese einzelnen „Stationen“ wurden von den Kindern pantomimisch dargestellt. Zuletzt zündet Clara eine Kerze an und richtet ihren Dank an Gott…

Miteinander verbunden sein – ohne, dass es uns bewusst ist – und im letzten beschenkte Menschen – das brachten die GS-Kinder gelungen zum Ausdruck.

Nach einem Moment der Stille zum persönlichen Dank sang die Kastanien-Klasse mit Maja „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten …“ und lud alle zum Mitsingen im Kanon ein.

Damit war ein anderer Aspekt von „Erntedank“ eingeleitet:

Als beschenkte Menschen mit anderen zu teilen … - Die Schulleitung kündigte an, dass das mitgebrachte Obst und Gemüse, welches nicht zum gemeinsamen Kochen der Klassen gebraucht würde, über Babsi an eine bedürftige afghanische Familie und an die Neuöttinger Tafel im Wohlfahrtsladen am Stadtplatz gespendet werden könne …

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der neu gewählten Klassensprecher aller Stufen. Sie benannten dabei auch ihre inhaltlichen Anliegen, für die sie sich in diesem Schuljahr stark machen wollen: weniger Streit, Unterstützung jüngerer SchülerInnen durch Ältere, saubere Toiletten etc. –

Zum letzten Teil der Schulversammlung kam ein uns bekannter Gast:

Dr. Nennhuber vom Verein Sano Madad (Nepalhilfe). Er durfte die stolze Summe von 4.000 €  - erarbeitet von unseren SchülerInnen am Sozialtag im letzten Schuljahr – entgegen nehmen.

Als Überraschung zum Schluss bekam jede und jeder ein Rosinenbrötchen – gebacken von den „Soziales“-Gruppen 7/8 und 9/10 unter Leitung von Birgit.

So war die Schulversammlung eine „runde“ Sache:

Beschenkt sein – persönlicher Dank – Teilen/Einsatz für andere – Genießen …

 

Uli Salzinger

1. Schulversammlung am 29.09.2017

„Wir sagen DANKE“

Die Montessorischule Neuötting feierte ihre erste Schulversammlung in 2017/18 zum Thema Erntedank.

Alle SchülerInnen und MitarbeiterInnen der Schule versammelten sich in der Turnhalle um miteinander DANKE zu sagen.

Zuerst konnten sich alle neuen Klassensprecher und Klassensprecherinnen vorstellen. Sie benannten dabei auch, wofür sie sich im Rahmen der Schule stark machen und einsetzen würden.

Schulleiterin Ulrike Soellner betonte die Aufgabe jedes einzelnen Menschen und damit auch jeder Schülerin und jedes Schülers sich selbst für die Gemeinschaft einzubringen. Außerdem sei es für eine eigene persönliche Entwicklung auch notwendig, seine eigenen Interessen und Ziele zu erkennen. Im Sinne Maria Montessoris sollen und können wir „Baumeister unserer selbst“ und unserer Erde sein.

Uli Salzinger (Religionspädagogin) bereitete mit einigen Grundschülerinnen und Grundschülern im Rahmen einer Pastoralgruppe eine kleine Geschichte rings ums tägliche Brot und dessen Entstehung vor. Es ging um Dankbarkeit für all die helfenden Hände, die Kräfte der Natur und Gott als unseren Schöpfer.

Im Rahmen der Feier übergab Ursula von Hofacker (Geschäftsführung) im Namen der Schulgemeinschaft ihre Spende an Herrn Dr. Nennhuber für SANO MADAD. Die SchülerInnen hatten Ende vergangenen Schuljahres an einem Sozialtag selbst Geld erarbeitet, das an das gemeinnützige Projekt SANO MADAD gespendet wird. Der Altöttinger Verein bemüht sich um Wiederaufbau in Nepal nach den katastrophalen Erdbeben 2015 und um die Ermöglichung des  Schulbesuchs der Kinder dort. Als „Ernte“ ihrer Arbeit in den Sozialtagen konnten die 298 Kinder und Jugendlichen erstaunliche 4.000,- € an Herrn Dr. Nennhuber übergeben. Dieser erklärte hoch erfreut und dankbar, dass diese Summe die Schulplätze  von 4 Patenkindern des Vereins für ein Jahr decken werde.

Zum Abschluss der Feier erhielten alle noch Gebäck, welche die Schüler im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts hergestellt hatten.

 

Ulrike Soellner, Schulleitung